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Die Schwentine - der "Heilige Fluss"

Rund 50 Kilometer ist er lang, der „Heilige Fluss“, so die Übersetzung des slawischen Namens. „Heiliger Fluss“ wurde die Schwentine einst von den Slawen genannt. Heute macht sie eher als einer der schönsten Wasserwanderwege des Nordens von sich reden. Auf 55 fahrbaren Kilometern vom Ende des Großen Eutiner Sees bis zur Kieler Förde durchfließt sie auf direktem Wege nicht weniger als 17 Seen.

Die Strecke lässt sich gut in vier Tagesetappen aufteilen, sogar für Fahrten gegen den Strom. Die Schwentine verbindet als Kleinfluss die Holsteinischen Seen miteinander. Kanu- und Kajaktouren sind von Eutin aus bis zur Mündung in die Kieler Förde möglich. Hierbei sind unterwegs diverse Umtragestellen zu überwinden, allesamt sind sie wegen guter Ein- und Ausstiegsstellen relativ einfach zu bewältigen. Für die Umtragung der Gremsmühle und der Rastorfer Mühle ist es allerdings wegen der zurückzulegenden Entfernungen (250 m, bzw. 2 km) unumgänglich, einen Bootswagen mitzunehmen.

Landschaftlich ist die Schwentine wunderschön, es wechseln sich kleine und große Seen mit kleinflussartigen Abschnitten ab. Dadurch, dass es so gut wie keine Strömung gibt, kann man die Strecken in beiden Richtungen befahren, dadurch erspart man sich u.U. das Vorstellen des Autos. Bei stärkerem Wind kann es auf den Seen zu höherem Wellengang kommen.

Die Tour führt von See zu See, dazwischen fuhren wir immer wieder auf der malerischen Schwentine. An 5 Wehren musste umgetragen werden: raus aus dem Boot,mit 2 Mann angefasst, hinter dem Wehr gleich wieder aufs Wasser und weiter gepaddelt. Eine Ausnahme war das Wehr in Raisdorf, hier musste der Bootswagen untergeschnallt und ca. 2 km auf holperigem Gelände an zwei Kraftwerken vorbei gelaufen werden.

Der größte See im Lauf der Schwentine ist der Große Plöner See. Der See umfaßt 30qkm, größte Tiefe 60 m nahe Bosau, 45 m tief nahe Plöner Bahnhof, seine Bodenfläche ist sehr unregelmäßig und hat zahlreiche Untiefen und Inseln, die Warder genannt werden. Es ist möglich von Eutin bis in die Kieler Förde zu paddeln. Plön und Eutin, die beiden Hauptorte der Region, gehen auf die Gründung slawischer Siedlungen zurück. Später wurden beide zu Residenzstädten.

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